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Behiç Günalan wurde 1952 in Istanbul geboren und studierte an der Fakultät für Literatur der Universität Istanbul. Seit 1973 arbeitete er als Journalist und Reporter für die Zeitung „Hürriyet“ in Istanbul, Erzurum und Edirne. Als er 2001 in den Ruhestand ging, zog er in seine Lieblingsstadt Edirne.
Sein Interesse an der Fotografie begann mit seiner journalistischen Laufbahn; in den folgenden Jahren wechselte er von der Nachrichtenfotografie zur Kunstfotografie. Seine erste Einzelausstellung hatte er 1995 in Edirne, seine erste internationale Ausstellung 2007 in Lörrach.
Seine jüngste Ausstellung trägt den Titel „Traurigkeit als zentraler Ort der Vertreibung“.
Sie wurde anlässlich des zehnten Jahrestages der Zwangsmigration in Kardshali in Bulgarien und an vielen anderen Orten in der Türkei gezeigt. Seine Werke wurden in mehr als 80 Gruppenausstellungen gezeigt.
Behiç Günalan ist ein türkischer Journalist und Fotograf, der die ethnische Säuberung von über 360.000 Menschen im Jahr 1989 (04.06.1989-22.08.1989) von Anfang bis Ende dokumentiert hat.
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